Linzer-Bübchen {Preiselbeeren / Mandeln / Nelken / Zitrone}

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Preiselbeeren sind für mich – und damit habe ich den Rest der Familie inzwischen infiziert - untrennbar mit der Winter- und Weihnachtszeit verbunden. Wir lieben sie vor allem in unterschiedlichen Formen von Gebäck und sind daher auch große Fans von Linzer Torten. Um etwas Abwechslung zu schaffen, müssen Preiselbeeren deshalb in diesem Jahr auch auf den Plätzchenteller, und nichts bietet sich da mehr an, als Spitzbuben. Der Farbtupfer eines jeden Plätzchentellers ist in diesem Jahr also aus Linzer Teig und statt roter Marmelade locken Preisebeeren verheißungsvoll mit einer fruchtigen Abwechslung.

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Die Idee für unsere Linzer Bübchen ist geboren und es ist mir eine Freude, dieses Rezept mit euch zu teilen. Das hier ist übrigens eine wunderbare Alternative zur Torte Linzer Art. :-)

Zutaten für den Mürbeteig

  • 375g Mehl
  • 250g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 250g Butter
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. gemahlene Nelken  
  • 1 Msp. gemahlener Zimt
  • 2 Eier

Zutaten für die Füllung

  • ca. 200g Preiselbeeren
  • 1 Eigelb

Zubereitung

Mehl auf die Arbeitsfläche oder in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und dort Zucker, Eier und Gewürze hineingeben. Die zimmerwarme in Stücke geschnittene Butter und die Mandeln darauf verteilen. Aus den Zutaten einen glatten Mürbeteig kneten und in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Alternativ kann der Teig auch mit den Knethacken eines Handrührers oder der Küchenmaschine zubereitet werden.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und mindestens zwei Bleche mit Backpapier oder Backmatten vorbereiten. Den Teig in 4 - 5 Portionen jeweils ca. 3mm dünn ausrollen und Kreise ausstechen. In die Hälfte der Kreise in der Mitte ein Loch ausstechen, so dass Ringe entstehen. Die Kreise auf ein Backblech legen, mit einem halben bis einem Teelöffel Preiselbeeren großzügig bestreichen. Die Ränder der Kreise sollten dabei nicht mit Preisebeeren bestrichen sein, damit der Teig gut haftet und die Fruchtfüllung beim Backen nicht am Rand ausläuft. Zum Schluss einen Ring auf die Plätzchen legen und außen leicht andrücken.

Als optisch attraktive Alternative zu den klassischen Spitzbuben kann der Teig auch ca. 4-5mm dünn ausgerollt werden. Daraus werden dann ebenfalls passend große Kreise ausgestochen. Die Teigkreise in die Mulden eines Bleches mit kleinen Tartelettes-Förmchen geben, mit 1 - 2 Teelöffeln Preiselbeeren füllen und zum Schluss mit einem kleinen Motiv aus dem Linzer Teig dekorieren, das mit einem passenden Motivausstecher aus dem verbleibenden Teig hergestellt wurde.

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Die Plätzchen und Tartelettes mit etwas Eigelb bestreichen und ca. 8 - 12 Minuten bzw. bis sie goldbraun sind backen. Das Blech aus dem Ofen holen, die Plätzchen auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen und großzügig mit Puderzucker bestäuben. Die fertigen Plätzchen anschließend in einer Blechdose zwischen Pergamentpapier lagern. Wichtig ist, dass die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind, bevor sie in die Dose kommen. Dort halten sie sich aber ohne Probleme ein paar Wochen.
Sind die kleinen Versuchungen nicht wunderbar zart, weihnachtlich würzig und fruchtig? So können wir zusammen die kalte Jahreszeit richtig genießen.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und eine wunderschöne (Plätzchen-)Zeit!
Eure Tine